Die Achtsamkeit

Die Achtsamkeit ist eine Form der Aufmerksamkeit, die auf den gegenwärtigen Moment gerichtet ist, ein bestimmter Bewusstseinszustand, der es uns ermöglicht, für die Erfahrungen offen zu sein, die uns das Leben von Augenblick zu Augenblick präsentiert und es damit in all seinem Facettenreichtum anzunehmen. So finden wir den nötigen Raum um an Kraft und an Weisheit wachsen zu können.

Unsere Erziehung, unsere Konditionierungen und unbewusste Automatismen verleiten uns Menschen immer wieder dazu, dass wir den Kampf mit dem Leben aufnehmen, wenn es schwierig ist. Eine Falle, die einem Hamsterrad gleicht, denn Widerstand zieht Widerstand an. Auch können wir unser Leben oft nicht genießen, wenn es angenehm ist, weil unser Verstand, dieser geniale Biocomputer, uns in Vergangenes oder Zukünftiges mitreißt, weg von dem, wo wir uns gerade JETZT befinden.

Die Achtsamkeit bietet uns die Möglichkeit, uns Schritt für Schritt mit der Aufmerksamkeit vertraut zu machen und uns wieder mit alle unseren Sinnen zu verbinden. Hier gibt es sieben Grundhaltungen, die auch  Basis auch der QFT sind.

Lediglich bei Punkt 6 kann es bei der Quantenfeld Transformation erhebliche Abweichungen geben, denn hier treten Veränderungen mitunter sehr schnell und nachhaltig auf. Die Grundhaltungen zu entwickeln und zu vertiefen wird so lange dauern, wie Du Deine Achtsamkeit kultivierst und immer weiter verinnerlichst. Ein Weg, der sich lohnt – immer und für jeden in diesen turbulenten Zeiten!

1. Annehmen, was ist
Annehmen bedeutet, die Situation so wie sie sich in diesem Moment darstellt, wahrzunehmen und zu akzeptieren. Dies bedeutet jedoch keinesfalls, diese Erfahrungen gutzuheißen, zu billigen oder gar „schön“ zu reden! Menschen machen zuweilen schlimme Erfahrungen. Die Vergangenen waren, wie sie waren und alle Überlegungen diesbezüglich ändern nichts. Sie sind dann Teil der eigenen Geschichte und indem wir sie annehmen, nehmen wir ihnen die Macht. So sind wir auch in der Lage, zu erkennen, was uns schadet und Situationen zu verändern.

2. Offen sein
Wenn wir mit festen Vorstellungen oder bestimmten Erwartungen in die Achtsamkeit einsteigen, sind wir nicht offen für das, was der Moment birgt. Offensein bedeutet, jedes Erleben anzunehmen, egal, was es ist, also unvoreingenommen, ohne etwas hinzuzufügen oder wegzulassen. Jede Erfahrung wird wahrgenommen als das, was sie ist – sei sie angenehm, unangenehm oder neutral.

3. Nicht urteilen
Unser Geist vergleicht und urteilt ständig. Diese Gewohnheit wird dann zum Problem, wenn wir unsere Urteile so automatisch fällen, dass wir uns dessen nicht mehr bewusst sind. Dann verwechseln wir unsere subjektive Sicht mit „der Realität“. Hinzu kommt, dass das sich mit anderen vergleichen eine der wirkungsvollsten Methoden ist, um entweder unzufrieden oder übermäßig stolz zu werden. Wenn Sie sich einer Bewertung bewusst werden, lächeln Sie und lassen Sie sie los!

4. Nichts beabsichtigen
Im Alltag arbeiten wir in der Regel auf bestimmte Ziele hin. Beim Achtsamkeitstraining sollten wir genau jedoch unterlassen. Hier geht es nicht ums Denken und Handeln, sondern um das „Da-Sein“. Auch wenn Sie sich aus bestimmten Gründen zu diesem Training entschlossen haben, konzentrieren Sie sich jetzt auf den gegenwärtigen Augenblick und lassen Sie die Ziele beiseite. Das ist genau der Weg, um sie zu erreichen! Das ist auch der Grund, warum man bei QFT mit einer Intention und nicht mit einer Zielformulierung „arbeitet“.


5. Vertrauen

Mit dem Training der Achtsamkeit werden Sie schnell erkennen, was Ihnen gut tut und was nicht. So wächst Vertrauen. Um allerdings dorthin zu kommen, ist es notwendig, sich auf die Übungen einzulassen und sie regelmäßig zu wiederholen.

6. Geduldig sein
Tiefgreifende Veränderungen benötigen zuweilen Zeit, vor allem, wenn es um automatisiertes Verhalten geht. So entfalten sich die Wirkungen der Achtsamkeitspraxis in einem individuellen, natürlichen Tempo und Rhythmus und jede Minute, die Sie sich in Achtsamkeit üben ist wirksam und wertvoll.

7. Loslassen
Wir alle tragen viel Ballast der Vergangenheit mit uns herum. Beziehungen, erlittene Kränkungen und Krankheiten, verpasste Chancen und vieles mehr. An diesen Situationen festzuhalten hat den Preis, das es wenig Raum für die Erfahrung des gegenwärtigen Moments gibt. Loslassen bedeutet nicht verdrängen, denn wir können nur loslassen, was wir zunächst angenommen haben!

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