Übung: Ballast abwerfen

Beginnen wir wieder einmal mit einer Geschichte:

Ein Wanderer war unterwegs auf einem weiten Marsch. Die Landschaften wechselten und so auch das Wetter. Mal waren es liebliche Gebiete, die er in lauer Luft durchschritt, mal waren es karge Wüsten in Gluthitze und dann wieder steinige Bergpfade in Eiseskälte. Seine Schritte waren kraftlos und müde, denn er trug eine schwere Last und konnte die Schönheit um sich herum gar nicht genießen. In der rechten Hand trug er einen Korb, voll mit faulem Obst, in der linken einen Sack mit Sand, auf dem Rücken ein altes Holzfass mit ranzigem Öl und einen Trinkschlauch mit brackigem Wasser. Um den Hals, an einem alten Strick hing ein alter Mühlstein, der sein Kreuz nach vorne bog und auf dem Kopf balancierte er einen vergammelten Kürbis.
Ein Bauer hielt ihn an und sagte: „Sag, Wanderer, warum schleppst Du diesen Mühlstein mit Dir, er wird Dir das Kreuz brechen, aber anderen Nutzen hat er nicht!“ Der Wanderer blickte erstaunt, hatte er den Stein doch ganz vergessen. Er legte ihn am Wegrand ab und ging sehr erleichtert weiter. Eine Frau, die ihm entgegen kam, machte ihn auf den Kürbis und das faule Obst in seinem Korb aufmerksam. Er warf alles in den Graben am weg und ging noch leichteren Fußes weiter.
In einem Dorf spielten Kinder am Wegrand. Sie sprachen den Wanderer an und, mit der Schlichtheit der Kinder, fragten sie ihn, warum er all die vielen schweren Sachen mit sich schleppte. Er ließ den Wasserschlauch und das Fass zurück, mit dem Sand füllte er einige Schlaglöcher im Weg und dann wanderte er froh gestimmt und mit ungeahnter Leichtigkeit weiter auf seinem Weg – dem Sonnenuntergang entgegen. Dabei sang er ein fröhliches Lied.

Die meisten Menschen tragen ziemlich viel Ballast mit sich auf ihrem Weg des Lebens. Ballast an Erfahrungen, die sie gemacht haben, Ballast an schweren Gefühlen, Vorannahmen und Überzeugungen. Innen wie außen, sagen viele spirituelle Lehren. Wer in sich viel alten Ballast schleppt und viel Durcheinander verspürt, der findet das dazu gehörende Bild als Spiegel auch in seinem außen. Ansammlungen von Dingen, die kein Mensch braucht, Berge von Kisten, Dosen und Karton, gefüllt mit materiellen Dingen, von denen man oft nicht mal mehr weiß, dass man sie hat. Irgendwann hat man sie vielleicht auf den Dachboden geschleppt oder in den Keller getragen, getrieben von dem Gedanken, man könne es vielleicht ja nochmal brauchen.

In den ersten Jahren meines Erwachsenenlebens bin ich sehr oft umgezogen – 3 x um die Welt, „im Gepäck“ erst ein, dann zwei und letztlich drei Kinder. Da sammelt man nichts, da reduziert mal alles auf das Notwendige. Das Horten meiner Freunde konnte ich nicht verstehen, ich sah es als unnötige Last. Jahre später, in unserem Einfamilienhaus im Schwäbischen hatte ich genauso volle Keller und Dachböden wie die, über die ich mich früher amüsiert hatte.

Das Sammeln und Horten ist irgendwie in uns Menschen verankert. Es entspringt der Angst, der Angst, dass man später vielleicht etwas nicht mehr hat, aber braucht, die Mittel nicht hat, um es anzuschaffen. Also verwahren wir … und mir ging es dann oft so, dass ich etwas immer wieder verwahrt hatte, weil ich nicht mehr wusste, dass ich es verwahrt hatte – oder wo und es nochmal und nochmal anschaffte.

All diese Dinge sind Lasten – all diese Dinge und das Denken über diese Dinge und den Verlust sind Mühlsteine an unseren Hälsen. Die Leichtigkeit des Seins ist nicht spürbar, wenn einem ein Stein am Hals hängt.

Heute früh stand ich in meinem Bad und versuchte, die beiden Haarbürsten, die ich zum Föhnen brauchte, aus dem Behälter zu angeln, in dem sie stehen. Wie so oft zog ich nicht nur diese beiden Bürsten heraus, sondern auch noch einen Kamm, eine alte Bürste, die ich nicht mehr benutze, weil sie die Haare elektrisch auflädt, und alles landete mit lautem Getöse auf dem Boden. Ich schnappte die alte Rundbürste und schmiss sie in den Mülleimer. Und… plötzlich haben meine beiden Bürsten Platz, lassen sich bequem herausnehmen und hineinstellen und alles ist aufgeräumt.

Mir fiel mir eine Übung ein, die ich vor einiger Zeit in einem Buch entdeckte und die ich Euch hier vorstellen möchte. Sie hilft Euch, Euer außen zu entrümpeln, Platz zu schaffen und gleichzeitig führt sie auch zu einer spürbaren Erleichterung und Entlastung in Euch:

 

Anleitung:

Die Übung hat 3 Übungsabschnitte und ich möchte Euch gern einladen, sie einmal auszuprobieren. Es lohnt sich!

1. Übungsschritt:
Wirf jeden Tag ein Teil weg, dass Du nicht mehr brauchst. Etwas, das bisher Schubladen füllte, Schränke blockierte, oder Dir beim Staubwischen immer aus dem Regal fiel. Etwas, das heute keinen Sinn mehr für Dich hat, keinem Zweck mehr dient – so, wie meine alte Bürste.
Zunächst ist das einfach. Vermutlich hat jeder irgendwelchen Kram in Schubladen oder Schänken, den kein Mensch braucht. Aber dann kommt das Tag, da wird es schwierig… viel zu schade, zum weg werfen… nein, brauchen tu ich das nicht mehr, aber wegwerfen….??
An dieser Stelle ergänzt Du die Übung durch den..

2. Übungsschritt:
Vergiss jeden Tag einen Gegenstand irgendwo, wo sie vielleicht jemand finden wird, der sie brauchen kann. Lass sie im Park auf einer Bank liegen, im Café, vergiss sie irgendwo, wo Menschen sie finden können. Manchmal werden ehrliche Menschen sie Dir hinterher tragen, weil sie beobachtet haben, dass Du etwas liegen gelassen hast, aber oft klappt das ganz gut. Mit der Hoffnung, einen anderen Menschen mit etwas zu erfreuen, dass Du nicht mehr brauchst, ist es einfacher! 😉
Wenn auch das schwierig wird, kommt der …

3. Übungsschritt:
Ab jetzt hast Du 3 Möglichkeiten zur Auswahl hast: Verschenk jeden Tag ein Teil. Schenk den warmen Pulli dem Obdachlosen, bring Bücher in den Leseschrank, den die Gemeinde aufgestellt hat, schenk die Legosteine Deiner erwachsenen Kinder dem Kindergarten und und Man kann oft Menschen eine Freude mit Dingen machen, die man nicht mehr benötigt.

Bald schon wirst Du bemerken, dass eine Art Spiel daraus wird, dass Du heute schon überlegst, was Du morgen wegwerfen, vergessen oder verschenken könntest. Du wirst Dich jeden Tag leichter fühlen, wirst bemerken, dass Du plötzlich Platz bekommst, die Wohnung größer wird, Die Schubladen und Schränke leerer. Und Du freust Dich immer, wenn Du Menschen eine Freude machst, oder, wenn Du beobachtest, wie jemand Dein Vergessenes findet und sich wundert, es prüft und sich freut. Ich habe auf die vergessenen Dinge immer einen Aufkleber gemacht – „darfst Du behalten“, oder „für den Finder“, schließlich wollte ich das Fundbüro nicht über Gebühr strapazieren.

Ich wünsche Euch viel Freude mit dieser Übung! Wie heißt es bei „Silbermond“… denn es reist sich besser mit leichtem Gepäck!

 

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6. Oktober 2018
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