Resilienz – Kernkompetenz, nicht Methode

Ein neuer Begriff macht die Runde und so mancher mag sich fragen: „Resilienz? Was ist das eigentlich?“ Nun, so neu ist dieser Begriff wahrlich nicht, er hat nur jetzt Einzug in die Welt der Persönlichkeitsentwicklung gehalten und das aus gutem Grund.

Auch die dahinter stehende Kompetenz ist nicht neu – jeder Mensch wird mit ihr geboren. Ohne die Fähigkeit zur Resilienz würden wir Menschen niemals den aufrechten Gang erlernen. Vielleicht sagt man auch deshalb zu manchen Menschen „Stehaufmännchen“. Mit einer hohen Frustrationstoleranz, aber auch mit immensem Durchhaltevermögen ausgestattet, durchläuft jeder kleine Mensch die Phase aus dem Vierfüßlergang auf die Füße zu kommen. Unzählige Male scheitert er dabei, fällt auf Knie, Po und sogar aufs Gesicht, manchmal mit schmerzhaften Konsequenzen und steht dennoch immer wieder auf, bis er endlich die ersten Schritte vollzieht.

Wenn wir also alle diese Kernkompetenzen mit ins Leben bringen, wo verlieren wir sie denn dann? Hierzu gibt es zwei mögliche Erklärungen: Die eine ist die Tatsache, dass jungen Menschen von überfürsorglichen Eltern zu viele Steine aus dem Weg geräumt werden, was die Stärkung der Frustrationstoleranz und die Entwicklung eines stabilen Selbstvertrauens verhindern kann. Die andere ist die Erkenntnis, dass das Scheitern schon früh mit „Schimpf und Schande“ verbunden, also zu einer schmerzhaften Erfahrung wird und nicht als ein ganz natürlicher und gesunder Lernprozess verstanden wird.

Wer Kinder hat, wird sich an die Zeit des Laufen Lernens sicher gut erinnern!

Hättest Du das Kind immer nur getragen und aus Angst vor dem Sturz am Laufen Lernen gehindert, wäre es vermutlich nie auf die Füße gekommen.

Was hast Du also getan? Vermutlich das, was alle Eltern dieser Welt an dieser Stelle tun! Zunächst hieltest Du es noch fest, dann lockertest Du den Griff immer mehr, je sicherer das Kind wurde. Du warst voller Vertrauen in seine Fähigkeiten, feuertest es an und wenn es strauchelte, stolperte oder fiel, hast Sie es vermutlich aufgefangen und getröstet. Wenn es ihm gelang, einige Sekunden auf den kleinen Füßchen zu stehen oder gar einen Schritt zu tun, hast Du bestimmt gejubelt, es ermutigt, einen weiteren zu wagen. Und als es dann 4 oder 5 unbeholfene Schrittchen auf Dich zu machte, hast Du dich sich wahrscheinlich gebärdet, als hättest Du gerade im Lotto gewonnen!

Die Kleinen werden ermutigt und ermuntert, unterstützt und auch getröstet. Das motiviert und bildet Selbstvertrauen und Selbstsicherheit aus – und Resilienz! Kannst Du dir vorstellen, dass jemand ein einjähriges Kind ausschimpft, ihm Faulheit oder gar mangelndes Talent vorwirft und es dafür verantwortlich macht oder gar bestraft, weil es hingefallen ist? Sicher nicht!

Spätestens mit dem Eintritt ins Schulleben passiert jedoch genau das und zieht sich häufig durch die gesamte Lebensbiographie. Fehler machen wird zu einem zunehmenden Problem, das in Ärger, Trauer, Demütigung oder Zurückweisung mündet. All diese Emotionen sind schmerzhaft und daher versuchen wir alles, d.h. in jedem Lebenskontext, zu vermeiden, was sie auslöst und verlieren so unsere Fähigkeit zur Resilienz.

Die gute Nachricht! Wir verlieren sie gar nicht – wir vergessen sie nur. In jedem Menschen schlummert sie, die Ressource und sie lässt sich wiederfinden.

Resilienz Training ist keine in sich geschlossene Methode, sondern eine Art Schatzsuche, für die es unterschiedlichste Möglichkeiten gibt, denn nicht jeder Schatz lässt sich auf die gleiche Weise bergen! In der Regel sind es Achtsamkeitsübungen, Ressourcentechniken, Methoden zur Lösung von Ängsten und Blockaden und auch Trauerarbeit. Hier finden sich also wieder viele interdisziplinäre Schnittstellen, die für unterschiedliche Menschen sinnvoll und hilfreich sind.

Die Quantenfeld Transformation bietet hier aufgrund ihrer „konkurrenzlos“ offenen Grundeinstellung sehr effektive Möglichkeiten. Der ihr zugrunde liegende Gedanke, dass Alles mit Allem verbunden ist, macht sie zu einer hochkomplexen und somit kompatiblen Vorgehensweise, die alle Ebenen unseres Seins berücksichtigt und zusammenführt.

Aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet ist die gleiche Sache niemals wirklich dieselbe! Die Erkenntnis, dass in jedem Scheitern eine Chance liegt, dass jeder Fehlschlag ein Mentor ist, dass auch in der schmerzlichsten Erfahrung ein Lernerfolg verborgen ist, macht stark und frei! Diesen perspektivischen Wechsel beinhalten viele Module der QFT. Perfektioniert wird er im Workshop Zeitreise. Das Besondere ist, dass die Veränderung nicht auf einer Ebene geschieht (z.B. der mentalen oder der energetischen Ebene) sondern auf allen fünf Ebenen unseres Seins.

Ein wichtiger Schlüssel zu einem wahrhaft gelingenden Leben ist Resilienz, die Kunst, wieder aufzustehen und einen Neuanfang zu wagen!

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